Archiv 2011

Musik zwischen Himmel und Erde

Kammerchor Vocalis singt für die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe

Am Samstag, den 16.07.2011 lud die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage den Kammerchor Vocalis ein, in der altkatholischen Auferstehungskirche in Karlsruhe ein Konzert zu singen.

Es wurde fulminant. Die Sängerinnen und Sänger, aus dem gesamten Bundesgebiet, Skandinavien und der Schweiz angereist, zogen in die Kirche ein und sangen A-Capella ein Entré von Palestrina. Danach formierte sich der Chor im Chorraum der neugotischen Kirche, welche mit einer fantastischen Akustik ausgestattet ist. Es folgten Stücke von Mendelssohn-Bartholdy und modernen Komponisten aus den Reihen der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage, wie z. B. Charles Wesley, John Wyeth und anderen. Mal mit Klavier-, mal auch mit Flötenbegleitung brillierten die Sängerinnen und Sänger unter dem Dirigenten William Ajhuacho mit Musik, die zwischen Himmel und Erde zu schweben schien.

Das Publikum war begeistert – und begeisternd war auch der Erlös dieses Benefizkonzertes: Es wurde der stolze Betrag von rund 1210 € gespendet.

Wir danken dem Kammerchor Vocalis und der Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten Tage ganz herzlich für ihr künstlerisches und soziales Engagement!

Anette Gesing, 04. August 2011


3.520 Euro bei Spendenlauf „Running for new shoes“

2.500 Euro Spendengelder an Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe / Norman Bücher mit am Start

Laufen für den guten Zweck war das Motto beim Spendenlauf der FIDUCIA IT AG „Running for new shoes“ am Sonntag, 19. Juni, beim 296. Karlsruher Stadtgeburtstag. Drei Laufteams mit rund 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren 24 Stunden lang auf dem Kreis unermüdlich in Bewegung. 10 Euro nahm jede Läuferin und jeder Läufer pro zurückgelegte Runde ein. Das Ergebnis der Ausdauersportler sind 3.520 Euro, davon 2.500 Euro von der FIDUCIA IT AG, die an die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe gehen.

Die Laufteams gingen aber auch nicht leer aus. Intersport Hoffmann aus Karlsruhe schenkte jedem Team Gutscheine für jeweils sechs Paar neue Laufschuhe. Extremsportler Norman Bücher ging ebenfalls an den Start und lief 296 Minuten auf der 2,7 Kilometer langen Kreisstrecke mit.

Direkt im Anschluss an den 24-Stunden-Lauf wurde vor dem Karlsruher Schloss der Scheck von FIDUCIA an Uwe Dürr, Geschäftsführer der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe, übergeben.

Die Betriebssportgruppe der FIDUCIA IT AG stellte ein 30 Personen starkes Laufteam. 

Weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.stadtgeburtstag–karlsruhe.de

Quelle: Stadtmarketing Karlsruhe


Turmbergrennen

Turmbergrennen – dieses Jahr zu Gunsten der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe

Bei dem diesjährigen Turmbergrennen zum 11. Mal, veranstaltet von dem Radsportverein Soffi e. V., begeisterte nicht nur das Wetter.
Über 160 Radlerinnen und Radler traten für die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe in die Pedalen. Über 13 % Steigung hatten sie zu überwinden und wurden unter lautem Beifall am Turmberg empfangen. Dort erwartete Sie eine reichhaltige Verpflegung, organisiert von den 30 Mitgliedern der Soffi e. V.

Als Stiftung für Menschen mit Behinderung hat uns natürlich am meisten begeistert, dass auch ein Mann mit Behinderung die Anstrengung nicht gescheut hat und mit seinem Dreirad den Turmberg erklommen hat. Neben den Gewinnern erhielt auch er eine Auszeichnung.

Wir freuen uns sehr, dieses Jahr von der Soffi e.V. mit 2 € von jedem Startgeld und mit der Hälfte der Einnahmen bedacht zu werden. Zur Zeit finanzieren wir unter anderem eine barrierefreie Küche für behindertengerechtes Wohnen in Durlach-Aue und die Reise einer integrativen Judomannschaft zu den internationalen Wettkämpfen nach Ravenna. Die Spende des Soffi e.V., übrigens entstanden aus einer Gruppe Fahrradkuriere, wird in diese und weitere Projekte fließen.

Wir sagen Herzlichen Dank!

Anette Gesing, 31. Mai 2011


Judo-Turnier in Ravenna

Handicap-Mannschaft des Judo-Clubs Elchesheim-Illingen beim Turnier in Ravenna auf Platz 1

Dank der Unterstützung durch die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe konnte die Handicap-Mannschaft des Judo-Clubs Elchesheim-Illingen zum Turnier nach Ravenna fahren.

„Die Freude war riesig, als wir den großen Cup überreicht bekamen“, beschreibt der Vorsitzende des Judo Clubs Elchesheim-Illingen, Roland Stolz, den Augenblick des Glücks und lobt, „die Sportler sind wieder über ihr Handicap hinausgewachsen“. Elf verschiedene Nationen kämpften in Italien um gute Platzierungen. Die Mannschaft des Judo Clubs Elchesheim-Illingen errang in der Gesamtwertung den 1. Platz.

24 Menschen mit Behinderung, vier sportliche Betreuer des Judoclubs, sechs Betreuer der Lebenshilfe Rastatt/Murgtal und einige Eltern der Sportler machten sich mit einem Reisebus auf den Weg Richtung Italien. „Das tolle Miteinander in der Reisegruppe trug zu dem Erfolg bei“, betonte Roland Stolz, dadurch konnten Kraft, Vertrauen und Selbstwertgefühl geschöpft werden. „Aus vielen verschiedenen Ländern waren Leute da“, schildert Turnierteilnehmer Thorsten Zeltmann. Gab es dadurch Verständigungsprobleme? „Nein“, schüttelt der Mitarbeiter der Murgtal-Werkstätten den Kopf, „bei Judo redet man nicht viel, da kämpft man und die Anweisungen sind allgemein“. Dass bei den zahlreichen Teilnehmern die Truppe aus Elchesheim-Illingen die Nase vorn hatte war für den Judoka überraschend.

Doch auch das Rahmenprogramm und der Kurzaufenthalt in Ravenna waren beeindruckend. Es sei gelungen den Rahmen zu bieten, dass Menschen mit Behinderung diese Veranstaltung barrierefrei erleben konnten, wies Betreuerin Kerstin Heiß hin.

Bei der gesamten Veranstaltung sei das Zwischenmenschliche im Mittelpunkt gestanden über Grenzen hinweg, betonte Stolz. Auch den Sponsoren - Sparkasse Rastatt Gernsbach, der Lebenshilfe Rastatt/Murgtal sowie der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe - galt der Dank des Vorsitzenden, deren Unterstützung diese Unternehmung möglich machte.

Roland Stolz, im Mai 2011


Einzug in der Memelerstraße

Es ist soweit: Nach einer Bauzeit von zwölf Monaten ist das Haus in der Memelerstraße 21 bezugsfertig

Finanziert von der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe ist hier ein Schmuckstück entstanden, in dem sechs Menschen mit Behinderung ihr speziell für sie gestaltetes Zuhause finden werden. Neben den Baukosten für die Erstellung des Hauses hat die Stiftung auch die Finanzierung einer rollstuhlgerechten Küche übernommen. Die Bäder sind behindertengerecht ausgestattet, alle Türen sind mit dem Rollstuhl zu durchfahren und die Wohnungen sind mit dem Aufzug erreichbar. Die ersten Möbel stehen an ihrem Platz und zwei Menschen mit Behinderung erfreuen sich bereits an ihrem neuen Zuhause. Sobald die Außenanlagen fertig gestellt sind, steht auch einer Nutzung der Terrassen und des Gartens nichts mehr im Wege.

Wir freuen uns, ein solch ehrgeiziges Projekt zusammen mit der Bauunternehmung Weisenburger realisiert zu haben. Unser besonderer Dank gilt der verlässlichen Bauleitung von Frau Heitz. Mit ihrer Hilfe konnte der Bau termingerecht fertiggestellt werden.

Und den zukünftigen Bewohnern wünschen wir Glück und Segen für ihr neues Zuhause!

Anette Gesing, 30. Mai 2011


Kulturgarten 2011 in der HWK gGmbH

Klaus Hammer - Sänger & Liedermacher

Ist Ihr Überzieher weg?“, dann „Nehmen se ´n Alten“, denn „In 50 Jahren ist alles vorbei“!

Wenn Ihnen diese Titel bekannt vorkommen, dann sind Sie ein Kenner des unvergessenen Berliner Humoristen und Coupletschreibers Otto Reutter. Über 1000 Werke des Künstlers, der von 1870 bis 1931 gelebt hat, sind überliefert.

Der Sänger und Liedermacher Klaus Hammer hat viele dieser Couplets zusammengetragen und präsentiert sie in seinen „Erinnerungen an Otto Reutter“. Musikalisch begleitet wird er am Klavier vom Pianisten Georg Metz. Wechselweise begleitet er sich auch selbst auf der Gitarre, dem Banjo oder der Mundharmonika.

Lassen Sie sich überraschen, wie Klaus Hammer im Outfit der zwanziger Jahre, mit Frack und Zylinder, den Berliner Künstler repräsentieren wird.

Ein Abend zum Schmunzeln und Lachen mit vielen Informationen über den unvergessenen Otto Reutter ist vorprogrammiert.

Adresse: Am Viehweg 15 in Karlsruhe-Grötzingen

Ihre Kartenreservierungen nehmen wir gerne unter der 
Tel.- Nr. 0721 – 6208-171 entgegen.

Uwe Dürr, 25. Mai 2011


Laufen für eine sinnvolle Pausengestaltung –

Eine wetterfeste Tischtennisplatte für Menschen mit Behinderung

Seit über 30 Jahren starten regelmäßig Sportler der LG Pfinztal bei diversen Läufen. So z. B. beim Marathon in Berlin, Frankfurt, Thüringen (Rennsteig Marathon), beim Fiducia - Nachtlauf oder beim Schwarzwaldmarathon.

Darüber, dass die Laufgemeinschaft beim diesjährigen Badenmarathon am 18. September, wie im vergangenen auch in diesem Jahr, für ein soziales Projekt starten wird, waren sich Ingbert Schwarz, Betreuer der LG Pfinztal, und Uwe Dürr, Geschäftsführer der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe, schnell einig.

Für die Betriebsstätte Neureut der Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe gGmbH (HWK gGmbH) erlaufen sie die Finanzierung einer wetterfesten Tischtennisplatte. Zuzüglich zu dieser Steinplatte sollen Tischtennisschläger und Bälle angeschafft werden.

Die 60 Menschen mit Behinderung, die dort arbeiten, wünschen sich eine robuste Tischtennisplatte mit Zubehör, um ihre Pausen sinnvoll gestalten zu können. Für die Beschäftigten bedeutet Bewegung nicht nur Ausgleich zur Arbeit, sondern auch die Möglichkeit, ihre Motorik, Konzentration und Koordination zu trainieren. Außerdem ist es eine wunderbare Art Gemeinschaft zu pflegen.

Die Idee dazu hatte Erik Dannenmeier, ein Gruppenleiter dieser Einrichtung. Er stieß damit auf helle Begeisterung. Als aktives Mitglied der LG Pfinztal war es für ihn ein Leichtes, seine Laufkollegen zu überzeugen, für dieses Projekt zu starten.

Wir freuen uns auf einen gelungenen Spendenlauf – Spenden auch Sie unter www.laufenmitherz.de

Anette Gesing, im Mai 2011


HWK-Kulturkantine 2011

5. HWK-Kulturkantine mit dem HardtChor aus Durmersheim

Zu Gast bei der 5. HWK-Kulturkantine war dieses Jahr der HardTChor aus Durmersheim. Wie mittlerweile gewohnt war die Kantine der HWK-Betriebsstätte Neureut ausverkauft.

Die 8 Sänger und ihr Dirigent Roman Maslennikov brachten das Publikum mit bekannten Hits aus Rock und Pop in Wallung. Nicht nur, dass sie musikalisch überzeugten, nein sie waren auch komödiantisch ein Augenschmaus.

Der HardTchor Durmersheim gab sich nicht nur mit mitreißenden Melodien zufrieden, sondern brachte zu den Musikstücken eigene Texte mit, die an Witz kaum zu übertreffen waren. Die Zuhörer und –schauer rockten mit und waren begeistert.

Die HWK-Kulturkantine steht für Qualität. Deshalb möchten wir uns ganz herzlich bei unserem Kuratoriumsmitglied Johann Preindl bedanken, der immer wieder hervorragende Künstler engagiert. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!

Anette Gesing, im April 2011