Archiv 2012

Lebenshilfe-Stiftung unterstützt Aufführungen im Staatstheater

Traditionell seit fast 30 Jahren macht der Personalrat des Staatstheaters Karlsruhe am Nikolaustag ein ganz besonderes Geschenk. Kinder aus unterschiedlichen sonderpädagogischen Einrichtungen der Stadt Karlsruhe und Umgebung werden zu einem Vorstellungsbesuch des Weihnachtsmärchens eingeladen. So kamen am Nikolaustag 350 Schülerinnen und Schüler und freuten sich über das Grimmmärchen Die zertanzten Schuhe.

Im Anschluss an die Vorstellung verteilte Generalintendant Peter Spuhler, als Nikolaus verkleidet, große Überraschungstüten. Neben der Metro und dem Kiwanisclub Residenz ermöglichte die Lebenshilfe-Stiftung die Durchführung der Veranstaltung in dieser Größe und zusätzlich noch 200 weitere Kinder der Schulen, die heute keinen Platz mehr bekamen, zu einer Vorstellung an einem anderen Tag einzuladen.

Andrea Sauermost im Dezember 2012


INIT spendet 10.000 Euro an Lebenshilfe-Stiftung

Das Karlsruher Unternehmen INIT, weltweit führender Anbieter auf dem Gebiet der Telematik- und elektronischen Zahlungssysteme für Busse und Bahnen, hat der Lebenshilfe-Stiftung 10.000 Euro gespendet.

Als Unternehmen, das sich seiner sozialen Verantwortung bewusst ist, hatte sich INIT in diesem Jahr dazu entschieden, auf Weihnachtsgeschenke an Kunden und Geschäftspartner zu verzichten und stattdessen gemeinnützige Einrichtungen zu unterstützen. „INIT möchte mit dieser Spende auch im Namen der Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeiter einen Beitrag leisten und dort helfen, wo wirklich Hilfe benötigt wird,“ betonte Dr. Jürger Greschner, Vorstandsmitglied der INIT bei der Spendenübergabe am 5. Dezember. Weitere 10.000 Euro gingen an das Kinderhilfswerk UNICEF für die Hilfe in syrischen Flüchtlingslagern.

Mit der Spende wird die Lebenshilfe-Stiftung die Unterstützung von älter werdenden Beschäftigten der Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe gGbmH (HWK) fördern. „Die Selbstbestimmung von älter werdenden Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung so weit und so lange wie möglich zu erhalten, ist das Ziel der Seniorenarbeit bei der HWK. Die Spende ermöglicht uns die Finanzierung dringend benötigter Trainings- und Therapiematerialien“, erläuterte Uwe Dürr, Geschäftsführer der Lebenshilfe-Stiftung. Er wurde von den beiden HWK-Beschäftigten Rolf Graupeter und Annemarie Peng zur Spendenübergabe begleitet.

Andrea Sauermost im Dezember 2012


HWK KULTUR-KANTINE

"Welthits uff badisch und andere Lieblingslieder"

Die Herrenkapelle (www.musicomedy.de)

Welthits uff badisch? Gibt's die denn?

Jawohl!! Reiner Möhringer und Uli Kofler sind überzeugt:

Gewiß wollte Eric Clapton sein "You look wonderful tonight" eigentlich als "Du lügsch wundervoll heut Nacht" singen. Sicherlich hätte auch Brian Adams gern einen "MauldascheBlues" gesungen; Nr - getraut haben sie sich nicht! Dialekt ist nicht ohne! Aber die bestens bekannte "Herrenkapelle" erfüllt badische und sogar schwäbische Gedanken mit Musik - so gut, dass die Presse von "Lieder voll Witz und Wahrheit, Instrumentalstücke mit Gänsehautgarantie und zwei durch und durch sympathischen Künstler" schwärmt.

Freuen Sie sich auf einen Abend mit der Herrenkapelle Reiner Möhringer (Gesang, Klarinette, Saxophon, Gitarre, Geige) und Uli Kofler (Klavier, Akkordeon, Gesang).

"Ein Kulturerlebnis der besonderen Art, das Musik und Comedy auf wunderbare Weise verbindet"

Freitag, den 15. März 2013, Beginn: 19:30 Uhr

Adresse: HWK KA-Neureut, Unterer Dammweg 9

Ticket Bestellung unter Tel.- Nr. 0721 – 6208-171 für 15.- Euro, 
Abendkasse 17.- Euro
, e-mail: infostifte-zukunft.de

Uwe Dürr im November 2012


Möglichkeiten des Behindertenstatements

Vortragsveranstaltung der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe über das Vererben an Angehörige mit Behinderung

Was geschieht mit meinen Ersparnissen nach meinem Tod? Wem möchte ich meinen Besitz anvertrauen? Und wie kann ich vorsorgen, dass Angehörige mit Behinderung von meinem Vermögen profitieren?

Zu diesen Fragen hatte die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe zu einem öffentlichen Vortragsabend am Dienstag, den 6. November eingeladen. Über 80 Besucherinnen und Besucher kamen in den Albert-Schweitzer-Saal, um sich über die Grundlagen des Erbrechts und die Möglichkeiten des Testaments sowie die Errichtung einer Treuhandstiftung zu informieren. Dabei gingen die beiden Referenten des Abends, die Karlsruher Rechtsanwältin Friederike Werst und Christoph Werst, Notar in Durlach, vor allem auf die erbrechtlichen Möglichkeiten für Eltern eines Kindes mit Behinderung ein. „Ziel ist immer, dafür zu sorgen, dass der Angehörige mit Behinderung auch dauerhaft von dem Erbe profitiert“, betonte Christoph Werst und erläuterte in diesem Zusammenhang die Möglichkeiten des Einsatzes von Vor- und Nacherben sowie die Bestellung eines Testamentsvollstreckers, der die Aufgabe habe, dem Angehörigen mit Behinderung als Vorerbe aus den Vermögenserträgen das zuzuwenden, was er brauche und von öffentlichen Trägern ohne das Erbe nicht finanziert bekäme.

In einem kleinen Exkurs gingen die beiden Experten auch auf die Errichtung einer Zustiftung bzw. einer Treuhandstiftung ein als Möglichkeit für diejenigen, die ihr Vermögen langfristig einem bestimmten Zweck zukommen lassen möchten, ohne den Aufwand der Gründung einer eigenen Stiftung betreiben zu wollen. Auch hier sei es beispielsweise möglich, den Angehörigen mit Behinderung als Vorerben einzusetzen. Nach dessen Tod würde das Vermögen dann in die Stiftung fließen.

Friederike Werst riet dazu, sich rechtzeitig um die Erstellung eins Testaments zu kümmern und sich dabei fachlichen Rat bei einem Notar oder einem Anwalt zu holen, der sich auf das Erbrecht spezialisiert hat. Gerade die Erbschaftsregelungen bei Angehörigen mit Behinderung seien komplex und erforderten viel Wissen und Erfahrung, um für bestmögliche Bedingungen für den überlebenden Ehepartner und alle Erben – ob mit oder ohne Behinderung - zu sorgen.

Andrea Sauermost, 07.11.12