Projekte 2011

Förderprojekte 2011

Mit Ihrer Unterstützung kann die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe im Jahr 2011 verschiedene Förderprojekte realisieren, die wir Ihnen nachfolgend vorstellen.

Gestatten Chris der Torso "Neuzugang" in der Fachgruppe Berufliche Bildung

Dank der Lebenshilfe-Stiftung gibt es einen Neuzugang in derFachgruppe Berufliche Bildung:Ich darf mich vorstellen, ich bin Chris! Seit Anfang Februargehöre ich zur Fachgruppe Berufliche Bildung. Ich werde meine Kollegen während ihrem Unterricht zu den Themen Gesundheit, Ernährung, Erste Hilfe und in vielen weiteren Einheiten rund um den Mensch und seinen Körper begleiten.Die Kursteilnehmer können mich gerne auseinanderbauen, erkunden und mit mir gemeinsam den menschlichen Körper verstehen lernen.

Da ich gerne verreise, komme ich bei Bedarf leihweise auch an Ihre Betriebsstätte. Kolleginnen und Kollegen haben somit die Möglichkeit, vor Ort mehr über mich zu erfahren. Ich freue mich auf eine eindrückliche und spannende Zusammenarbeit.

Ein großes Dankeschön schicken meine Kollegen und ich an die Lebenshilfe-Stiftung. Sie hat es ermöglicht, dass ich meinen Beitrag zur Bildung in der HWK leisten darf.

Eines habe ich meinen Kollegen in der Fachgruppe Berufliche Bildung bereits über den menschlichen Körper beigebracht und dies darf ich auch Ihnen verraten: „Bildungshunger und Wissensdurst sind keine Dickmacher." (Lothar Schmidt)

Es grüßt Sie Chris, der Torso.

Katja Pahl


Danke für das Fahrrad! Lebenshilfe Stiftung fördert neues Fahrrad

Dank der großzügigen Unterstützung der Lebenshilfe Stiftung Karlsruhe kann Jennifer Blank, die im HWK Wohnheim in Stutensee Friedrichstal wohnt, wieder Fahrrad fahren.

Liebe Lebenshilfe-Stiftung, durch euch ist es möglich, dass ich wieder ein Fahrrad habe. Fahrrad fahren ist meine Hobby. Ich kann mit meinen Freunden aus dem Wohnheim Fahrradtouren machen oder Verkehrstraining üben. Manchmal möchte ich auch nur auf dem Hof fahren, was ich jetzt wieder zu jeder Zeit machen kann. Vielen Dank.

Bild: Jennifer Blank auf ihrem neuen "Dreirad"


„Hallo, ich bin Urs und ich habe einen neuen Talker“

Urs ist sechs Jahre alt und geht seit März 2010 in die integrative Kita im Lebenshilfe - Haus. Zum damaligen Zeitpunkt besaß Urs einen GoTalk 20+.Ausgestattet mit je 20 Tasten auf insgesamt fünf Ebenen bietet der GoTalk Urs ein Vokabular von 100 Aussagen.

Schon nach einigen Monaten zeigte sich, dass der vorgegebene Wortschatz auf dem GoTalk 20+ für Urs nicht ausreicht - ein neues Gerät war erforderlich. Dank der Unterstützung seiner Eltern und einer Spende der Lebenshilfe - Stiftung konnte im Frühjahr dieses Jahres ein SmallTalker für Urs gekauft werden. Durch das Konzept des so genannten Minspeak - Programms wird es Urs ermöglicht Wörter entsprechend ihrer sprachlichen Verwandtschaft in bestimmten Kategorien wiederzufinden. Drückt er beispielsweise das Zeichen „Duplo - Stein", so öffnet sich eine neue Seite, die Urs die unterschiedlichsten Dinge zum Spielen aufzeigt.

Zum Kennenlernen dieser Minspeak - Strategie benutzt Urs die „Quasselkiste 15", welche ihm auf einem Deckblatt mit 15 Feldern ca. 200 vorgespeicherte Aussagen ermöglicht. Peu à peu können im Laufe der Zeit die Felder auf dem Deckblatt je nach Nutzer auf 2400 vorgespeicherte Aussagen erhöht werden. Der Einsatz des SmallTalkers öffnet Urs neue Wege zur Kommunikation. Urs erhält durch den neuen Talker die Möglichkeit, Wünsche und Bedürfnisse differenzierter und unabhängiger von seiner Außenwelt mitzuteilen, da ihm das gesamte Vokabular des SmallTalkers zur Verfügung steht und nicht nur die 20 vorgegebenen Aussagen auf dem Go Talk 20+.

Gerade auch in Hinblick auf die Einschulung im nächsten Jahr bietet der SmallTalker eine große Unterstützung beim bevorstehenden Schriftspracherwerb, da der Talker neben der akustischen Rückmeldung aller Wörter, durch das Erscheinen des Schriftbilds auf dem Display, auch visuell Rückmeldung gibt. Der Talker ist für Urs rund um die Uhr frei zugänglich. Mit Unterstützung des Talkers kann Urs in einem grammatikalisch korrekten Satz zum Beispiel den Wunsch äußern: „ Ich möchte bitte Jogurt essen." Auch im Umgang mit Zahlen und Wochentagen bietet der Talker Urs Sicherheit und stärkt ihn im Umgang damit. Dinge, die ihm auf diese Art und Weise vorher nicht möglich waren. Es ist schön zu beobachten, wie sehr sich Urs mit seinem Talker verändert. Er ist stolz darauf der Sprache mächtig zu sein und er genießt es die Aufmerksamkeit der Anderen zu gewinnen.

Vielen Dank für diese Spende!

Christina Speck, Leiterin der KITA