Projekte 2014

Förderprojekte 2014

Mit Ihrer Unterstützung kann die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe in diesem Jahr verschiedene Förderprojekte realisieren, die wir Ihnen nachfolgend vorstellen.

Chillen in der Vogelnestschaukel

Was gibt es schöneres, als sich mit Blick in den Himmel vom sanften Wind schaukeln zu lassen? Die Vogelnestschaukel im neu gestalteten Außenbereich des Förder- und Betreuungsbereichs in Neureut 2 ist ein beliebter Ort für Rückzug und Entspannung – finanziert mit Mitteln der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe.


Impulse für das eigene künstlerische Potential

Lebenshilfe-Stiftung finanziert Malkurs in der Betriebsstätte Südstadt

Eine halbe Stunde in den Himmel schauen – mit dieser Aufgabe begann für  sechs Beschäftigte der Betriebsstätte Südstadt ein Malkurs, den die Künstlerin Candace Carter an drei Nachmittagen in der Betriebsstätte anbot. „Von Himmel und Erde“ lautete das Thema, mit dem die Künstlerin „positive Impulse setzen wollte, in einer Zeit, in der wir so viel negative Impulse zu verkraften haben.“ Anregungen geben, damit  der Pinsel in Schwung kommen kann, Techniken vermitteln, die ungeahnte Möglichkeiten auf dem Papier eröffnen und Raum eröffnen, um sich und die eigene Wahrnehmung zu erweitern – trotz unterschiedlicher Vorkenntnisse und Erfahrungen mit dem Malen profitierten die Teilnehmer gleichermaßen von den Impulsen, die Candace Carter mit Hilfe von Kunstbänden – „die Kunstgeschichte birgt einen großen Schatz“ – Phantasiereisen und unterschiedlichem Handwerkszeug setzte.

„Ich wurde reich beschenkt“, fasst Candace Carter ihre Erfahrung mit dem Kurs zusammen, die den Kurs gerne jederzeit wieder anbieten würde.

Finanziert wurde der Malkurs von der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe.

Andrea Sauermost


Ein Therapiehund für Anton

Der elfjährige Anton ist unternehmungslustig und hat Spaß am Leben. Und Anton hat das Cohen-Syndrom: Er hat eine geistige Behinderung und kann kaum sprechen. Zudem hat er nach einer Netzhautablösung vor kurzem sein linkes Augenlicht verloren. Seine Eltern lassen nun einen Therapiehund speziell für seine Bedürfnisse  ausbilden. Denn sie haben die Erfahrung gemacht, dass sich Anton im Umgang mit Therapiehunden deutlich entspannt und die Strapazen der zahlreichen Behandlungen und den Kummer über sein verlorenes Augenlicht hinter sich lassen kann. Und mehr noch: Mit dem Therapiehund könnte  Anton deutliche sprachliche Fortschritte machen, schließlich muss der Hund seine Kommandos verstehen können. Und schließlich könnte der Hund ihm helfen, sich sicherer zu bewegen und ihn als Begleiter auch vor gefahren des Straßenverkehrs schützen.

Deshalb unterstützt die Lebenshilfe-Stiftung die Familie bei der kostenintensiven Finanzierung der Ausbildung des Therapiehundes.

Andrea Sauermost


Lebenshilfe Stiftung fördert Café Relax

Seit 2011 fördert die Lebenshilfe-Stiftung das Café Relax mit 400 Euro im Jahr. Das Café Relax ist eines der wenigen kostenfreien Freizeitangebote am Wochenende für Menschen mit psychischen Erkrankungen und ihren Angehörigen und ist bereits seit 18 Jahren fester Bestandteil des sozialpsychiatrischen Angebots in Karlsruhe. Es findet alle zwei Monate an einem Samstagnachmittag von 15 bis 17 Uhr im Café im Park der Psychiatrischen Klinik in der Kaiserallee 10 statt. Die Koordination liegt beim Badischen Landesverband für Innere Mission, die Organisation und Durchführung bei Honorarkräften, die vor Ort als Ansprechpartner für die Besucherinnen und Besucher da sind. Auch für die kommenden drei Jahre hat die Stiftung ihre jährliche Förderung in Höhe von 400 Euro zugesagt.

Andrea Sauermost im Mai 2014


Sozialtraining für KoBV-Teilnehmer

Für sieben  junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer der „Kooperative berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt“ (KoBV) hat die Lebenshilfe-Stiftung ein Sozialtraining gefördert, das im Rahmen des KoBV-Unterrichts in der Gewerbeschule von Fachkräften des Kinderschutzbundes Karlsruhe durchgeführt wurde. Am Beispiel von typischen Alltagssituationen konnten die Schülerinnen und Schülern ihren Blick dafür öffnen, wie bestimmte Verhaltensweisen ankommen, welche Gefühle und Reaktionen sie auslösen können und welche Möglichkeiten jeder Einzelne hat, um positiver wahrgenommen zu werden. Ziel des Trainings war es, angemessenes Verhalten zu trainieren und das Selbstvertrauen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu stärken. 

Die „Kooperative berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt“ (KoBV) ist eine Maßnahme für lern- und geistig behinderte Jugendliche, die im Auftrag der Agentur für Arbeit durch die HWK in Kooperation mit dem Integrationsfachdienst durchgeführt wird.. Ziel ist die Vermittlung in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis. Seit 2008 hat der Fachdienst Betriebliche Integration der Hagsfelder Werkstätten 57 KoBV-Teilnehmer begleitet, 34 von ihnen konnten erfolgreich in ein reguläres Arbeitsverhältnis vermittelt werden.

Andrea Sauermost im Mai 2014