2019

 

Fiducia & GAD IT AG spendet 10.000 Euro an Lebenshilfe-Stiftung

Mitarbeiter überreichen 130 persönliche Geschenke an Menschen mit Behinderung

Für die Nutzerinnen und Nutzer der HWK-Wohnangebote der Hagsfelder Werkstätten und Wohngemeinschaften Karlsruhe gGmbH (HWK) gab es eine Woche vor Heiligabend bereits die ersten Weihnachtsgeschenke: Bei der traditionellen gemeinsamen Weihnachtsfeier mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fiducia IT AG sorgten am 17. Dezember im Betriebsrestaurant des Unternehmens nicht nur der Spendenscheck über 10.000 Euro an die Lebenshilfe-Stiftung für strahlende Gesichter, sondern vor allem die Übergabe der persönlichen Weihnachtsgeschenke an die Menschen mit Behinderung.

Ob Volksmusik-DVD, KSC-Fanartikel, Spielsachen oder einfach ein T-Shirt: Die Wünsche sind stets bescheiden, und doch zaubert die Erfüllung dieser kleinen Träume immer ein Lächeln in das Gesicht der Beschenkten. Die HWK hatte im Vorfeld bei den 130 Gästen deren Wünsche gesammelt, die allesamt im Rahmen der Aktion „Weihnachtswunschbaum“ von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fiducia & GAD IT AG erfüllt wurden. Heimlicher Star des Abends war natürlich wieder Willi Wildpark, das Maskottchen des KSC - ein heißbegehrter Begleiter für zahlreiche Erinnerungsfotos.

Eine besondere Freude bereitete auch ein Scheck an die Lebenshilfe in Höhe von 500 Euro, den der Betriebsleiter des Betriebsrestaurants überreichte. Im Vorfeld der Veranstaltung hatte er Hilda-Herzen für die Belegschaft gegen eine Spende gebacken.

Als Anerkennung für ihre Arbeit in den Wohnheimen bzw. im Ambulant Begleiteten Wohnen der HWK wurden auch die anwesenden Fachkräfte vom Gastgeber beschenkt.

Die Aktion Weihnachtswunschbaum der Fiducia & GAD IT AG ist Teil der seit Jahren bestehenden Partnerschaft mit der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe. Jeder erfüllte Wunsch wird dabei auf einer bunten Christbaumkugel aus Papier notiert und an eine Tanne im Betriebsrestaurant gehängt. So entsteht nach und nach ein wundervoll geschmückter Weihnachtsbaum als Symbol der Menschlichkeit und gegenseitigen Hilfe.


Rheinapotheke sammelt für Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe

Seit 2008 sammelt Apothekerin Dr. Beatrice Arker-Maertin in ihrer Apotheke für die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe. Zahlreiche Kunden stecken ihr Wechselgeld in die dafür aufgestellten Spendendosen auf dem Tresen oder den „Ein-Taler“, den es in der Rheinapotheke gibt und den Frau Dr. Arker-Martin jeweils auf einen Euro aufsteckt. 15.417 Euro sind so über die Jahre für die Lebenshilfe-Stiftung zusammengekommen.

Die Stiftung dankt den Kundinnen und Kunden der Rheinapotheke und Frau Dr. Beatrice Arker-Maertin ganz herzlich für Ihr Engagement!


Kronos ecochem spendet 6.000 Euro an die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe

Das Unternehmen Kronos ecochem hat 6.000 Euro an die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe gespendet. Das Unternehmen mit Sitz in Leverkusen liefert Eisensalze zur Abwasserreinigung u.a. auch an die Stadt Karlsruhe. Der Tradition folgend, die jährliche Spende zu Weihnachten wechselweise Hilfsorganisationen in den Regionen der jeweiligen Kunden zugutekommen zu lassen,  entschied sich das Unternehmen in diesem Jahr für die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe, die die Spende für die Einrichtung eines sogenannten Snoezelen-Raums in der neuen HWK-Betriebsstätte in Rheinstetten verwenden wird.

„Snoezelen“ ist ein Angebot für schwer mehrfach behinderte Menschen, die aufgrund ihrer Einschränkungen einen erhöhten Bedarf an Entspannung und Ruhe haben und vor allem über Sinneswahrnehmungen angeregt und gefördert werden können und  seit vielen Jahren ein anerkanntes multifunktionales Medium in der Behindertenhilfe.

Zur Ausstattung eines Snozelen-Raums gehören unterschiedliche Lichtquellen und Projektoren, die verschiedenartige visuelle Effekte erzeugen, eine Farbdrehscheibe, eine sich an der Raumdecke drehende Spiegelkugel und eine bequeme Sitz- und Liegelandschaft sowie eine Musikanlage. Das Zentrum eines Snoezelen-Raums ist ein großes, Wasserbett, das die Schallwellen von Musik neben der Akustik im Raum auch über das Medium Wasser zum Körper transportiert und somit taktil erlebbar macht.


Sparda-Bank spendet 3.000 Euro für die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe

Im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements hat die Sparda-Bank Baden-Württemberg 3.000 Euro an die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe gespendet. Die Spende wird für die Finanzierung eines Kunstprojekts in den Hagsfelder Werkstätten am Standort Neureut verwendet. Dieses neue Angebot soll ab dem kommenden Jahr den Werkstattbeschäftigten Raum bieten, sich unter der Anleitung einer Künstlerin kreativ zu betätigen.

„Wir wollen dazu beitragen, dass Menschen mit Behinderung selbstbestimmt innerhalb unserer Gesellschaft leben können und Projekte unterstützen, bei dem sich Menschen mit und ohne Behinderung auf Augenhöhe respektvoll begegnen können“, begründet Wolfgang Zimmer, Leiter der Sparda-Filiale in Karlsruhe-Mühlburg, seine Spendenempfängerwahl.

Die Spende der Sparda-Bank stammt aus dem Budget des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank Baden-Württemberg. Von insgesamt 5,6 Millionen Euro Spendensumme stehen den Sparda-Filialen 300.000 Euro für Spenden an gemeinnützige Einrichtungen zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Gewinnsparverein der größten und mitgliederstärksten baden-württembergischen Genossenschaftsbank. Gefüllt wird der Spendentopf durch die Loskäufe beim Sparda-Gewinnsparen. Ein Gewinnsparlos kostet sechs Euro, vier Euro fünfzig werden davon angespart und ein Euro fünfzig wandern in das Spielkapital. Davon gehen 25 Prozent als Spenden an mildtätige Zwecke, die restlichen 75 Prozent fließen in den Gewinnplan.


Spenden-Segen für die Lebenshilfe

Der Wirtschaftskongress in der Buhl’schen Mühle in Ettlingen, den das Versicherungsbüros Becker Ritz Wlasak a, 27. Juni bereits zum 12. Mal veranstaltete, endete in diesem Jahr mit einem reichen Spenden-Segen für die Lebenshilfen in der Region. Der Veranstalter hatte die Gäste des Kongresses zur Teilnahme an einer Lotterie ermuntert und den Ertrag großzügig aufgestockt. Durch weitere spontane Spenden - u.a. durch den Verein Human aktiv der Neuapostolischen Kirche und den teilweisen Honorarverzicht der Referenten – dem Publizisten Dr. Hajo Schumacher und dem Bergsteiger Ralf Dujmovits – konnten die Lebenshilfe Baden-Baden, Bühl, Achern und die Lebenshilfe Karlsruhe, Ettlingen und Umgebung insgesamt 13.000 Euro entgegen nehmen, davon gehen 6000 Euro an die Karlsruher Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe, die die Spende für die Kulturarbeit für und mit Menschen mit Behinderung verwenden wird.


Kultur-Terrasse mit Pop-Musik und Poetry Slam

Zum 3. Mal lädt die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe ihre Förderer, Spender, Freunde und Interessierte am Freitag, den 28. Juni um 19.30 Uhr zu fetziger Musik, poetischen Texten und kleinen Leckereien auf die „Kultur-Terrasse“ in die HWK Betriebsstätte Ettlingen ein.

Die Band „Sinner für one!“ aus Au am Rhein spielt an diesem Abend Soul, Funk, Pop und Rock und bewegt sich dabei zwischen Amy Winehouse, Prince, Tom Jones und Jan Delay. Manchmal trifft aber auch Otis Redding auf Kid Rock, Melanie Fiona jammt mit Billy Idol oder BossHoss singen im Duett mit Pink. Sinner für one! beweist, dass Groove nicht auf den großen Zeh beschränkt bleiben muss.

Dazwischen trägt Stefan Unser, Poetry Slam Landesmeister Baden-Württemberg 2016 aus Malsch, eigene Texte vor. Stefan Unser versteht sich als Poet jenseits der „akademisch-literarischen Szene“. Für ihn ist Poetry Slam gereimte und ungereimte, gelebte und erlebte Poesie.

Beginn der Kultur-Terrasse ist um 19.30 Uhr in der HWK-Betriebsstätte Ettlingen in der Hertzstr.8, bei schönem Wetter findet die Veranstaltung auf der Dachterrasse statt. 

Tickets in Vorverkauf gibt es für 14 Euro per Telefon unter 0152 2255 5288 oder per Mail unter infostifte-zukunft.de sowie im CAP Markt Ettlingen in der Wilhelmstr. 4c.

Der Erlös des Abends kommt der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe zugute.


Grundsteinlegung in der HWK-Betriebsstätte Rheinstetten

Am 23. Mai hatten die Hagsfelder Werkstätten zur Grundsteinlegung nach Rheinstetten eingeladen. Dort baut die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe eine neue Betriebsstätte für die Hagsfelder Werkstätten. Hier werden nach Fertigstellung Anfang kommenden Jahres 110 Menschen mit psychischer Erkrankung, erworbenen Hirnschädigungen bzw. Mehrfachbehinderungen Förderung, Arbeit und Tagesstruktur finden.

HWK-Hauptgeschäftsführer Michael Auen begrüßte die ca. 60 anwesenden Gäste der Grundsteinlegung mit dem Verweis auf den am gleichen Tag stattfindenden 70. Geburtstag des Grundgesetzes, nachdem keiner aufgrund einer Behinderung benachteiligt werden dürfe. Dazu gehöre nach der UN-Behindertenrechtskonvention auch das Recht auf Teilhabe am Arbeitsleben.

Landrat Dr. Christoph Schnaudigel griff dies in seinem Grußwort auf und betonte die Wichtigkeit eines wohnortnahen Angebots. Mit dem Bau der Betriebsstätte ein Rheinstetten würde eine Versorgungslücke im Landkreis geschlossen.

Und auch Oberbürgermeister Sebastian Schrempp freute sich, dass durch die neue HWK-Betriebsstätte Menschen mit Behinderung in Rheinstetten wieder sichtbar würden. „Menschen mit Behinderung sind zum Teil aus unserem Stadtbild verschwunden, da sie zum Arbeiten täglich nach Ettlingen fahren“, so Schrempp. Das würde sich jetzt wieder ändern.

Renate Breh, Vorsitzende der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe, erinnerte an den Zweck der Stiftung, zu dem „die Schaffung und Erhaltung von Arbeitsplätzen und Tagesstrukturierenden Hilfen für Menschen mit Behinderung“ gehöre. Bereits 2013 habe die Stiftung in den Neubau der Betriebsstätte Hagsfeld 2 investiert und man freue sich, nun erneut dazu beizutragen, dass Menschen mit Behinderung unter guten und ihrem Bedarf entsprechenden räumlichen Bedingungen am Arbeitsleben teilhaben können. Dafür investiert die Stiftung einen Betrag in Höhe von ca. 6 Millionen Euro.

Wolfgang Eitel, Geschäftsführer der Vollack architec GmbH erklärte, dass der Grundstein u.a. eine Würdigung der Bauherrin sei und zugleich ein Zeitzeuge der Bauzeit.

Schließlich verlas Beate Bister, Sprecherin der künftigen Nutzerinnen und Nutzer der Betriebsstätte, die Wünsche und Erwartungen ihrer Kolleginnen und Kollegen an die neue Betriebsstätte, die diese in Wort und Bild auf vorbereitete Wunschzettel vermerkt hatten, zum Beispiel, höheverstellbare Arbeitsflächen, einen Ruheraum oder auch Hochbeete zur Gestaltung des Außenbereichs. Die Wünsche wurden zusammen mit einer Satzung der Lebenshilfe-Stiftung, einem Inklusions-Laufshirt, das OB Schrempp mitgebracht hatte und einer aktuellen BNN in eine Schatulle gelegt, die von Stiftungs-geschäftsführer Uwe Dürr verschlossen und von Beate Bister in den Grundstein gelegt wurde.

Einen Beitrag von Baden TV zur Grundsteinlegung gibt es auf https://baden-tv.com/grundsteinlegung-fur-neue-hwk-betriebsstatte-in-rheinstetten/


Reformhaus Neuleben spendet 2000 Euro an die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe

Bereits zum sechsten Mal hat das Karlsruher Reformhaus Neuleben eine Spendenaktion für die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe durchgeführt:
Für 15 Euro erhielten Kunden in den vier  Filialen des Reformhauses in der Vorholzstraße und in der Rheinstraße in Karlsruhe sowie in Gernsbach und Gaggenau im Februar dieses Jahres eine Tasche gefüllt mit hochwertigen Reformhausprodukten im Wert von bis zu 60 Euro, die von den Lieferanten der  Vita Nova Reformhäuser gespendet wurden.

Reformhaus Neuleben hat die Einnahmen der Aktion in Höhe von 2000 Euro erneut der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe zukommen lassen. Bei den sechs Spendenaktionen kamen bislang knapp 12.000 Euro für die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe zusammen. Diese setzt die Spenden für die Förderung der Teilhabe von Menschen mit Behinderung in der Karlsruher Region ein.


Spatenstich für den Bau einer neuen Betriebsstätte der Hagsfelder Werkstätten in Rheinstetten

Gemeinsam mit dem Rheinstettener Oberbürgermeister Sebastian Schrempp und Peter Kappes, Dezernent des Landkreises Karlsruhe, tätigte die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe am vergangenen Dienstag den ersten Spatenstich für den Bau einer neuen Betriebsstätte für die Hagsfelder Werkstätten (HWK gGmbH) in Rheinstetten.

„Es ist uns ein Anliegen, dass Menschen mit Behinderung, die in Rheinstetten leben, auch wohnortnah arbeiten können“, begründete Sebastian Schrempp die Offenheit seiner Gemeinde, der Lebenshilfe-Stiftung den Bauplatz im neu erschlossenen Gewebegebiet Am Leisbuckel zur Verfügung zu stellen. Dezernent Peter Kappes freute sich darüber, dass mit dem Bau der Werkstatt in Rheinstetten nun ein weiterer weißer Fleck in Sachen Versorgung behinderter Menschen im Landkreis geschlossen würde.

Auf 2500 qm Nutzfläche wird der eingeschossige Bau Raum für Arbeit und Tagesstruktur für 78 Menschen mit Behinderung bieten. Die Teilzeitwerkstatt für Menschen mit seelischer Behinderung, die bislang am Standort Ettlingen untergebracht ist, wird ebenso nach Rheinstetten umziehen, wie ein Teil der Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung, die derzeit in Ettlingen den Förder- und Betreuungsbereich besuchen. Außerdem wird es einige Plätze für Menschen mit erworbener Hirnschädigung geben.

Die HWK als künftige Nutzerin freue sich darauf, künftig in einem Gemeinwesen mitwirken zu dürfen, das sich in den letzten Jahren den Themen der Inklusion als ausgesprochen aufgeschlossen gezeigt habe, betonte HWK-Hauptgeschäftsführer Michael Auen.

Wolfgang Eitel, Geschäftsführer Vollack archiTec, dankte der Gemeinde Rheinstetten für die schnelle Genehmigung des Bauantrages, die eine fristgerechte Umsetzung der Planungen möglich mache. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für Ende Oktober 2019 geplant.


„Wurst statt Käse“ in der Kulturkantine

Die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe hat für ihre Kulturkantine am Samstag, den 23. März 2019 in der HWK-Betriebsstätte Neureut das Musikkabarett Mistcapala zu Gast.

Musik allein ist den vier Herren von Mistcapala in ihrem Programm „Wurst statt Käse“ zu wenig - obwohl sie allesamt hervorragende Instrumentalisten sind. Armin Federl, Vitus Fichtl, Tom Hake und Tobias Klug aus Landsberg am Lech servieren ihre Musik als Dreingabe zu einem atemberaubenden Kabarettprogramm, in dem es nur im übertragenen Sinne „um die Wurst geht“. Ob sie mit ihren Instrumenten an einem Schweizer Grenzbeamten scheitern oder sich in den Untiefen des banalen Lebens verheddern: Was herauskommt, ist oft bemerkenswert, meistens wunderbar schräg und immer zum Brüllen komisch, eine ganz eigene Art musikalischen Humors. Mistcapala eben. Alles andere ist Käse.

Karten für 16 Euro gibt es telefonisch unter 0152 22 5 55 288 oder per Mail unter infostifte-zukunft.de und für 18 Euro an der Abendkasse.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr in der Kantine der HWK-Betriebsstätte Neureut im Unteren Dammweg 9.


Besucher des Kammertheaters spenden 6335 Euro

Im Rahmen der Benefizveranstaltung „Die Made“ am 15. Januar im Kammertheater überreichte Theaterleiter Bernd Gnann der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe einen Scheck in Höhe von 6335 Euro. Der Betrag ist das Ergebnis zahlreicher Einzelspenden von Besuchern des Stücks „Rain Man“, das im November und Dezember vergangenen Jahres über mehrere Wochen im Kammertheater gezeigt wurde. Hauptdarsteller Richy Müller hatte jeweils im Anschluss an die Vorstellungen um Spenden für die Stiftung geworben. Dazu kamen die Einnahmen des äußerst unterhaltsamen Benefizabends, an dem Bernd Gnann Gedichte von Heinz Erhard rezitierte, sowie Lieder und Geschichten aus seiner Heimat, dem idyllischen Dorf Reichenbach bei Bad Schussenried, zum Besten gab. Musikalisch begleitet wurde er von seinem „Russen“ aus der Kaiserstraße, Ernst Kies alias Igor.

Der Erlös der Spendenaktion fließt in den neu aufgelegten Kultur-Fonds der Lebenshilfe. Mit den Mitteln aus diesem Fonds werden bestehende Kulturprojekte wie die inklusive Theatergruppe „D!E SP!NNER“, die Musikband „Dickes Blech“ und das HWK-Akkordeonorchester gefördert und weitere Kulturprojekte, beispielsweise aus dem Bereich der Bildenden Kunst, entwickelt.

Ziel der Kulturarbeit der Lebenshilfe ist es, das künstlerische Potential von Menschen mit einer geistigen bzw. mehrfachen Behinderung zu fördern und sichtbar zu machen.

Andrea Sauermost im Januar 2019