Projekte 2019

Förderprojekte 2019

Mit Ihrer Unterstützung kann die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe in diesem Jahr verschiedene Förderprojekte realisieren, die wir Ihnen nachfolgend vorstellen.

Sommerausflug des CAP Markts Ettlingen

von Ruth Henninger

Am 13. Juli war es mal wieder soweit. Wir (das CAP-Markt-Team) waren sehr gespannt, wo wir hingehen. Die Vorfreude auf den Überraschungs-Ausflug war groß. Wir trafen uns bereits schon um 15:30 Uhr beim CAP. Weil wir es vor lauter Neugierde nicht mehr aushielten, verriet uns Frau Schöllkopf vor der Tür des CAP-Marktes, dass wir zum Flammkuchenessengehen. Wir machten uns also schon auf den Weg zum Flammkuchenrestaurant und machten an der schönen Alb noch einen kleinen Zwischenstopp. Wir saßen auf einer schönen Mauer. Kinder liehen uns einen Ball aus, damit wir Fußball spielen konnten! Wir hatten viel Freude beim Spielen! Wir waren eine ganze Weile beim Spielen. Anschließend liefen wir durch Ettlingens schöne Gässchen und genossen die gute Gemeinschaft untereinander! Nun beim Flammkuchenrestaurant angekommen, kamen wir gleich ins Freie zu Tischen und Stühlen. Dort haben wir acht bis neun verschiedene Sorten Flammkuchen (darunter waren herzhafte und süße Sorten) gegessen. Die erste Sorte war mit Speck. Es gab auch Flammkuchen mit Schnitzel. Alles in allem war es ein schöner und lustiger Abend mit sehr viel Spaß.

Vielen herzlichen Dank der lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe!


GaLA Gruppen aus Ettlingen erholen sich im Gaistal

von Broder Nissen und Martin Lasar

Die Freizeit im Naturfreundehaus Gaistal war für alle Beteiligten ein echtes Highlight. Nach der Anreise der drei Garten- und Landschaftsgruppen der HWK Ettlingen gab es einen einleitenden Brunch. André Baumgarten, unser Organisator der Freizeit, brachte uns dafür warmen Fleischkäse und frische Brötchen mit.Nach der Zimmereinteilung hatten wir Gelegenheit ,erstmal anzukommen und die Aussicht auf das schöne Gaistal vom Aufenthaltsraum aus zu genießen. Der Abend wurde mit gemeinsamen Kochen und Küchendienst beendet.

Am nächsten Tag standen verschiedene Ausflüge zu Wahl. Während eine Gruppe das Kloster Frauenalb besichtigte, hatte eine zweite Gruppe die Gelegenheit die nahegelegenen Unimog Werke in Gaggenau zu besichtigen, was für uns Technikbegeisterte von besonderem Interesse war.

Da im Naturfreundehaus keine Fernseh- und Internetanschlüsse zur Verfügung standen, hatten wir abends die Möglichkeit, uns mit Spielen und Gesprächen näher zu kommen.

Am letzte Aufenthaltstag hatten konnten wir dank der großzügigen Spende der Lebenshilfe Stiftung in Bad Herrenalb zum Mittagessen einkehren. Anschließend konnten wir das schöne Städtchen erkunden.Am Tag der Abreise lohnte es sich, noch einen Abstecher ins Verkehrsmuseum Marxzell zu machen bevor wir den Heimweg antraten.

Es war alles in allem ein erfrischender Ausflug, den wir gerne nächstes Jahr in dieser Form wiederholen möchten.


GaLa Ettlingen besichtigt John Deere Werke

von Broder Nissen

Seit Jahren wurde verzweifelt versucht, einen geeigneten Termin zur Besichtigung der John Deere Werke zu bekommen. Jetzt endlich gelang es durch ein glückliches Händchen von unserem Hauptgeschäftsführer Herrn Auen.

In aller Frühe brachen die Landschaftsgruppen der HWK Ettlingen unter der Leitung von Herrn Baumgarten und Herrn Dittes auf – mit unserem Reisebus Richtung Mannheim. Mit dem Ziel, die John Deere Werke zu besichtigen. Dort angekommen wurden wir freundlich empfangen. Dank der kompetenten Führung hatten wir einen umfassenden Einblick in die Endmontage der Getriebe und Traktoren. Einer unserer Beschäftigten, Alexander Macknow, bestach hierbei durch sein umfangreiches technisches Verständnis und Fachwissen. Durch die Anerkennung, die er hierbei erntete, war es für ihn ein sehr glücklicher Tag.  Besonders interessant war es für die GaLa Gruppe Schleicher, da wir mit einem John Deere Aufsitz mähen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass diese ABM für alle drei Landschaftsgruppen eine echte Bereicherung war. Der Dank geht an die Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe, die uns diesen Ausflug ermöglicht hat.


Kurzfreizeit der Teilzeitwerkstatt Ettlingen - vom 24. bis 27.09.2019 im Feriendorf Tieringen auf der Schwäbischen Alb

von Jutta Schuß

Dank einer großzügigen Spende der Lebenshilfe Stiftung Karlsruhe konnten wir unsere diesjährige Kurzfreizeit inmitten der ursprünglichen Alblandschaft auf 900 m Höhe im Feriendorf Tieringen genießen. Die Ferienhäuser sind als schön begrünte Anlage der hügeligen Landschaft angepasst, mit Terrasse und Fernsicht und angenehmem Komfort im Innenbereich, das Gelände ist weitläufig und autofrei. Wir bewohnten drei nebeneinander liegende 6er Häuser, wo für die Menschen mit seelischer Behinderung gute Ruhe- und Rückzugsmöglichkeiten gegeben waren. Die Häuser waren nach Karsthöhlen der Schwäbischen Alb benannt und mit drei Schlafzimmern und je einer Selbstversorger Küche ausgestattet. Der Gemeinschaftsspeisesaal mit ausgewogenen Frühstückbuffet, sowie das Hallenbad und ein Gruppenraum standen uns ebenfalls zur Verfügung.

Am zweiten Tag unserer Freizeit waren wir zur Werksführung bei der Firma Interstuhl in Tieringen eingeladen. Das Familienunternehmen in der dritten Generation zählt zu einem der erfolgreichsten Sitzmöbelherstellern Europas und produziert mit der Marke BIMOS auch die Arbeitsstühle der Hagsfelder Werkstätten. Täglich werden in Tieringen 4500 Stühle produziert und in die ganze Welt ausgeliefert. Bei der hochinteressanten Werksführung durch Holger Merz bekamen wir Einblicke in alle Abteilungen von der Forschung und Entwicklungsabteilung mit 3D Drucker über den Modellbau, die Musterpolsterei, das Prüflabor, die Produktion samt Schlosserei bis hin zum beeindruckenden vollautomatisierten Hochregallager: „Hut ab, fast alles stellen die selbst her“. Der erfahrene Handwerker und der computergesteuerte Roboter ergänzen sich, der Mensch und die Standortsicherung für die Mitarbeitenden der Region stehen erkennbar im Mittelpunkt. Wir erfahren auch, dass Interstuhl der größte Arbeitgeber für die Lebenshilfe Zollernalb ist. Die Beschäftigten waren beeindruckt von der Größe und Vielfältigkeit einerseits und der familiären Atmosphäre andererseits: „Sogar im James Bond Film Spectre taucht ein Stuhl der Firma Interstuhl auf, Respekt!“. Die spontane Essenseinladung in die Betriebskantine durch den Geschäftsführer Joachim Link war für uns alle das absolute Highlight des Tages.

Weitere Programmpunkte waren die Burg Hohenzollern, von der schon Kaiser Wilhelm II berichtete „die Burg ist wahrlich eine weite Reise wert“ und Rottweil, die älteste Stadt Baden-Württembergs. Wir besichtigten dort das Heilig-Kreuz-Münster, dessen Bau bis ins 12. Jahrhundert zurück geht und die gut erhaltenen schönen Gebäude und Gassen der Altstadt, die zum Flanieren einladen, dort entdeckten wir sogar ein kleines aber feines Café der Lebenshilfe. Neue Horizonte erblickten wir vom 246m hohen Thyssenturm in Rottweil, die höchste Aussichtsplattform Deutschlands bot uns einen überwältigenden Panoramablick über die Schwäbische Alb und den Schwarzwald.

Die Beschäftigten beschrieben die Freizeit als kurzweilig, erlebnisreich sowie inspirierend, aber auch entspannend und erholsam. Die Stimmung in der Gruppe war durchweg harmonisch und der Umgang untereinander war von Rücksicht und Verständnis geprägt, die Unterbringung in drei Ferienhäusern wurde als sehr angenehm erlebt: „jeder konnte sich soweit zurücknehmen, dass der Andere auch noch Platz hatte“, „es gab intensive Kleingruppenerfahrungen und gutes Alltagstraining“. Einige Beschäftigte berichteten, es sei der erste Urlaub seit Jahrzehnten, eine Frau teilte uns mit, sie erlebe eine „Pause von der Krankheit“. Für jeden der vier Tage gab es Programm aber auch unverplante Zeiten, abends trafen wir uns gemeinsam im Gruppenraum: „Das Programm war ausgewogen, die Planung gut durchdacht und die ruhige Gegend mit guter Luft und netten Menschen war wohltuend für Körper und Seele“. Alle Beschäftigten bedanken sich ganz herzlich bei der Lebenshilfe Stiftung für diese schöne und wohltuende Kurzfreizeit auf der Schwäbischen Alb.


Tandemfahrrad für die Heilpädagogischen Wohn- und Beschäftigungsverbund

Von Kerstin Hain

Bei tollem Wetter übergab Uwe Dürr, Geschäftsführer der Lebenshilfe Stiftung Karlsruhe, das von der Stiftung finanzierte Tandemfahrrad an den Heilpädagogischen Wohn- und Beschäftigungsverbund (HWBV) in Oberhausen-Rheinhausen.  

Die Bewohnerinnen und Bewohner des HWBV freuen sich sehr über die neugewonnene Mobilität und Möglichkeit der Teilhabe im Ort. Das Tandem fand ab dem ersten Tag sehr hohen Anklang unter den Bewohnerinnen und Bewohnern und wird intensiv genutzt. Die Möglichkeit nebeneinandersitzend zu fahren und so in Kontakt zu sein, ermöglicht einem Großteil unserer Bewohnerinnen und Bewohnern, diese andere Art der Fortbewegung zu nutzen. Spazierfahrten, Besuche und Einkäufe im Ort können gemeinsam und mit viel Freude erledigt werden.

Wir bedanken uns sehr herzlich für diese großzügige Spende der Lebenshilfe Stiftung Karlsruhe, die uns im wahrsten Sinn des Wortes bewegt.


Die Natur wirkt - Wandergruppe des FuB auf Freizeit im Schwarzwald

Mit Mitteln der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe hat die Wandergruppe des Förder- und Betreuungsbereichs (FuB) in Hagsfeld eine viertägige Freizeit im Schwarzwald verbracht. Sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer erlebten gemeinsam mit ihren  Betreuern Katja Suntoyo und Ralf Bastian sowie der ehrenamtlichen Begleiterin Katharina Kies vier  herrliche Tage in der Natur. „Wir konnten direkt von Haus ab loswandern“, erzählt Ralf Bastian. Unter anderem war die Gruppe auf dem „Pfad der Sinne“ unterwegs. „Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren die Tage einfach nur entspannt und gut drauf“ sagt Ralf Bastian. Es sei der Freiraum und die Bewegung in der Natur, die gerade den Menschen gut tue, die es in geschlossenen Räumen schwer haben.

Diese Erfahrung machen die beiden Wildnispädagogen Bastian und Suntoyo bereits seit Jahren mit ihrer Wandergruppe, die zwei Mal in der Woche bei Wind und Wetter in der Natur unterwegs ist. „Am Anfang haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schwer getan, querfeldein zu laufen, heute klettern die jede Böschung rauf und runter!“